Donnerstag, 29. Mai 2008

DAU?

Fragt uns heute morgen die Süddeutsche, und wer sofort weiß, was sie meint, muss sich nicht angesprochen fühlen. Anlässlich der Kürung des Cyberslang-Ausdruckes „w00t“ zum Wort des Jahres durch Merriam Webster unterhält uns die Süddeutsche mit Ihrem Quiz „Sprechen Sie Netz?“. Wer sich danach als D(ümmster) A(nzunehmender) U(ser) fühlen sollte, darf sich gleich mit einem weiteren Quiz wieder aufbauen. In „Wer hat’s gesagt“ liefert uns die Süddeutsche 10 amüsante Promi-Zitate über das Internet, und wir können unser Zitate-Wissen testen.

Wer dann wie ich bei der Suche nach einer Antwort auf die Frage: ist „w00t“ wirklich ein Wort?, auf der Internetseite von Merriam Webster landet, kann sich auch noch an dem täglichen Word of the Day Podcast erfreuen. Dieser Podcast widmet sich täglich einem englischsprachigen Wort, welches deutlich ausgesprochen, buchstabiert, definiert und in einen Beispielsatz eingebaut wird.

So haben wir heute schon wieder einiges gelernt oder auch einfach mal nur geschmunzelt.

Montag, 26. Mai 2008

Tatort blickt zurück auf 700 gelöste Fälle und in die Podcast-Zukunft

Sonntagabends um viertel nach acht breitet sich ein Flimmern über Deutschland. Gut 7 Millionen Menschen versammeln sich zu dieser Zeit zu Hause oder in Cafés, um dabei zuzusehen, wie Verbrechen begangen und gelöst werden. Gestern sollen es sogar 8,48 Millionen gewesen sein, denn da beging der Tatort seine 700. Folge. 37 Sendejahre hat die Serie bereits auf dem Buckel, und damit hat sie sich zur langlebigsten Krimireihe des deutschen Fernsehens etabliert.

Inzwischen habe ich gelernt, dass ich sonntags zwischen 20.15 und 21.45 Uhr gar nicht erst zum Telefon greifen muss. Es wird vergeblich klingeln, während meine Freunde gebannt vor dem Bildschirm sitzen und keine Minute der Tatort-Spannung verpassen können. Das allerdings wird sich vielleicht bald schon ändern. Seit einiger Zeit gibt es den Radiotatort, der nicht nur zu den Sendeterminen sondern auch als kostenloser Download zur Verfügung steht. Wer ganz sicher gehen möchte, nichts zu verpassen, kann sich den Radiotatort möglicherweise bereits ab 2009 sogar als Podcast abbonieren. Und wie wir alle wissen, kann der dann auch montags in der Mittagspause gehört werden.

Donnerstag, 22. Mai 2008

Podcaster Treffen am Bodensee

Der Sommer hat unverkennbar Einzug gehalten, und so mancher würde jetzt gerne das Podcasting mal für ein paar Stunden sein lassen, um mit den Füßen im Wasser zu baumeln. Tatsächlich ist es aber möglich, beides gleichzeitig zu tun. Und zwar nicht nur alleine mit dem Mp3-Player und der Natursendung im Ohr, sondern in Gemeinschaft vieler Gleichgesinnter. Am 14.06. sind Podcastbegeisterte nach Hagnau am Bodensee zu einer entspannten Zusammenkunft geladen. Wie, von wem und wozu erfahrt Ihr auf podster.de.

Dienstag, 20. Mai 2008

Tag der globalen Informationsgesellschaft und eine Zukunftsvision

Wer sich am vergangenen Samstag darüber gefreut hat, dass Kommunikation hier und heute so bequem vonstatten geht, hat es am richtigen Tag getan, denn am 17.Mai 1856 wurde in Paris die Weltfernmeldeunion gegründet. Politiker und Organisationen nutzen den Jahrestag, um moderne Technologien vorzustellen und deren Verbreitung voranzutreiben. Bis 2005 geschah dies unter dem Namen „Weltfernmeldetag“, dann wurde der Name fortschrittlicheren Kommunikationsmethoden angepasst und seither als „Tag der globalen Informationsgesellschaft“ begangen. Nun können wir heftig spekulieren, welche Namen dieser Tag in der Zukunft noch tragen wird. Möglicherweise „Tag der digitalen Aura“. Dies könnte zumindest laut einer FAZIT Delphistudie bereits im Jahre 2018 denkbar sein. Die digitale Aura ist eine von 35 zukünftigen Informations- und Kommunikationstechniken, deren Realisierbarkeit in der Studie untersucht wurden. 76% der befragten Experten, halten es für möglich, dass irgendwann jeder Mensch von einer solchen Aura umgeben ist, durch die codierte Präferenzprofile drahtlos ausgetauscht werden können. Ein automatisches Podcast-Abo auf offener Straße sozusagen. Ob dies ein Grund zur Freude ist, sei eine andere Frage. Bis jetzt steht jedenfalls der Datenschutz als größtes Hemmnis einer Realisierung entgegen, und wir sind noch nicht zu bequem dazu geworden, uns unsere Kommunikationspartner selbst auszusuchen.

Freitag, 16. Mai 2008

100 % virtuell - Das Bitfilmfestival 08

Nun müssen wir also nicht einmal mehr das Haus verlassen, um ins Kino zu gehen. Das diesjährige Bitfilm Festival findet nicht nur in Stuttgart und Hamburg sondern auch in der virtuellen Hauptstadt Bitropolis statt, deren „Stadtzentrum“ über ein Kino, eine Galerie, eine Bar und einen Nachtclub verfügt. Während wir in Jogginghose auf dem Sofa lümmeln, stylen wir also unseren Avatar und lassen ihn in rote 3D-Plüschsessel plumpsen. Den Popcorngeruch denken wir uns einfach dazu. Wem selbst das zu viel Aufwand ist, der kann seit dem 1.Mai auf der Website der Bitfilm Networks GmbH die Beiträge zum 5. Digitalen Filmfestival auch ohne Avatar ansehen und bewerten.

Das Festival, das sich ganz den computergenerierten Filmen widmet, begann in den Jahren 2000 bis 2002 als Bestandteil des Internationalen Kurzfilmfestivals in Hamburg und findet seit 2003 jährlich als eigenständige Veranstaltung statt. Digitale Filme sind also über ihr Dasein als Unterkategorie des Kurzfilms hinausgewachsen, und angesichts ihrer Vielfältigkeit könnten sie inzwischen als eigene Kunstform aufgefasst werden. So wetteifern die Teilnehmer des Festivals auch in 6 verschiedenen Sparten um die 2000 Euro Preisgeld. Gemeinsam ist allen Kategorien die völlige Freiheit im Umgang mit Realität(en) und Darstellungsformen. Auch inhaltlich sind keine Grenzen gesetzt. Sei es die moderne Variante des Ikarus oder eine Abhandlung über die Rolle von Brautjungfern – digitale Filme zeichnen sich vor allem durch ihre Effekte aus. Von grell bis düster strömen die Bilder in meist schwindelerregendem Tempo auf den Zuschauer ein und spielen in ästhetischer Weise mit Auflösung und Transformation von Figuren. Ihre Intensität verdanken die Filme nicht zuletzt der präzise zugeschnittenen auditiven Untermalung. So üben selbst die kurzen Beiträge, die eigens für Handy und iPods produziert wurden, einen fast unwiderstehlichen Sog in virtuelle Welten auf den Zuschauer aus.

Die Vermischung der realen und der Cyber-Welt scheint kein utopisches Ziel der Bit-Kunstbewegung zu sein, sie ist nur mehr einen Mausklick von uns entfernt. Und dann heißt es Daumendrücken, um ausgelost zu werden und das digitale Luxusapartment zu gewinnen. Rein technisch steht einer 100 % virtuellen Lebensform nichts mehr im Wege, aber ob Pixel-Champagner wohl ebenso gut schmeckt, wie er aussieht?

Sonntag, 4. Mai 2008

Begeisterung bei der Podcastproduktion


Bei der Produktion einer neuen Folge von "Hörsterns Reisen", dem Podcast für Kinder, ging es im Berliner audiooffice hoch her: Begeisterungsstürme mußten aufgezeichnet werden,...was das alles zu bedeuten hat und wer da über was so unglaublich aus dem Häuschen gerät, gibt es demnächst wieder auf www.hoerstern.de zu hören.