Herr X aus Y leidet unter Stress, Unzufriedenheit und schließlich körperlichen Problemen. Nach und nach lernt er herauszufinden, dass seine Missstimmung immer gegen Feierabendzeit entfacht und mit der Doppelbelastung Job und Familie zusammenhängt. Herr X ist somit einer von vielen, aber er und seine Frau sind die ersten, die erfolgreich mit dem Gute-Laune-Handy behandelt wurden.
Margaret Morris heißt die Frau, die den "Handtaschen-Psychologen" entwickelt hat. Morris kritisiert die späte Erkennung von Krankheiten, die in der Regel erst behandelt würden, wenn sie ein chronisches Stadium erreicht haben. Um dem entgegen zu wirken und Menschen dazu zu befähigen, ihrem Stress auf den Grund zu gehen, bevor er sich als ernsthafte Krankheit manifestiert, arbeitet die Psychologin an der Strategie des embedded assessment. Der Mensch hält seine Gefühle mit Hilfe alltäglicher technischer Geräte fest, welche ihm fortan ein Feedback zu seiner Gemütslage geben und zu einer Verhaltensänderung raten. Keine schlechte Idee, aber wieder einmal Grund zu der Frage, warum wir der Technik mehr vertrauen sollen als Menschen aus Fleisch und Blut.
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